Stress? Bewegung!

Kennst Du das, wenn Du eine stressige Situation erlebt hast und Du fühlst Dich Stunden, manchmal Tage später immer noch unruhig? Vielleicht gehst Du die Situation sogar immer wieder im Kopf durch, als würde sie nicht verarbeitet werden? Vielleicht ist sie Dir auch garnicht mehr so bewusst, aber irgendwie fährt der Körper, das Nervensystem, nicht mehr wirklich runter.

Keine Sorge- das ist normal. Die Antwort Deines Körpers – Stress – ist normal. Er will Dich am Leben halten und antwortet mit einer höheren Alarmbereitschaft, so dass Du schnell Und effektiv reagieren kannst.

Nun ist Dein System natürlich mit Stresshormonen geflutet, die Du ja nicht wirklich brauchst- es sei denn, Du musst tatsächlich vor etwas Lebensbedrohlichem flüchten oder Dir droht der Hungertod, wenn Du nicht in den nächsten 5 Minuten etwas zu Essen bekommst.

Dein Körper muss aber „reagieren“, um angemessen auf den Stress zu antworten. Und dies bedeutet: Er muss sich bewegen, anstrengen, damit das überschüssige Adrenalin und Cortisol, welche für einen Blutzuckeranstieg und somit für die Bereitstellung an einer großen Menge Energie sorgen, wieder abgebaut werden können. Die Muskeln nutzen diesen „Zucker“ als Treibstoff, und der Blutzuckerspiegel kann sich wieder stabilisieren.

Erst nach diesem natürlich Ablauf „weiß“ der Körper: Wir haben reagiert, die Gefahr ist vorbei, Ruhe darf einkehren.

Dies ist so wichtig, weil der Körper Ruhephasen braucht, um sich um andere wichtige Dinge, wie unsere Verdauung und Reparaturen zu kümmern. Wenn wir ihn nicht angemessen auf Stress reagieren lassen, bleibt er in einer festgefahrenen Stresssituation und seine natürlichen Funktionen sind dauerhaft gestört.

Da wir heutzutage durch andere Situationen gestresst sind, als vor 10.000 Jahren – Zeitdruck, Diskussionen, Rechnungen, die bezahlt werden müssen, Stau, der Zug, der ausfällt, und dieser Stress nicht immer akut auftritt, sondern irgendwie immer ein wenig da ist, ist es sinnvoll, die Bewegung in unser tägliches Leben einzubauen. Ein Spaziergang, Joggen, Tanzen, Hanteltraining, Yoga – was immer Dir liegt und guttut. Mach‘ es täglich. Fang‘ mit 5 Minuten an. Du wirst merken, dass Du Dich besser fühlst danach. Ruhiger. Ausgeglichener.

Die Gefahr ist vorbei.

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